Selbst gemachte Ziegenfrisckäse-Ravioli

 

Ich würde mal sagen: Nicht schön, aber selten.


Ja, ich stehe am Sonntag gerne in der Küche und koche mal etwas aufwändiger, weil ich unter der Woche ja nicht so sehr dazu komme. Von meinen Eltern, die schon jahrelang Brot selber backen (und meine Mutter zaubert auch sehr leckere Nudeln), habe ich die Liebe zu Teig geerbt.


In Anlehnung an ein Rezept von eatsmarter.de habe ich mich also an diese Leckereien gemacht.


Zutaten für 2 – 3 Personen:


Teig:

200g Mehl

2 Eier

1 EL Chili-Olivenöl

1 TL Pesto Genovese

ein paar Rosmarinnadeln

eine Prise Salz


Füllung:

110g Ziegenfrischkäse

50g Quark

20ml CremeFine zum Schlagen

Gewürze nach Belieben


Zubereitung:


Aus den Zutaten für den Teig einen, logisch, Teig zusammenrühren. Am einfachsten geht das natürlich mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät. Da ich beides nicht besitze, geht es aber natürlich auch anders.

Alle Zutaten in einer Schüssel so gut es geht mit einem Schneebesen verrühren, wenn das nicht mehr besser geht, wird sicherlich noch immer Mehl in der Schüssel rumflattern, das in den Teig gehört, sich allerdings nicht so recht davon überzeugen lässt.

Dann die Arbeitsfläche etwas mit Mehl bestäuben und den Inhalt der Schüssel darauf kippen. Den bisherigen „Brei“ so gut es geht mit den bemehlten Händen zusammendrücken und schon mal ein bisschen kneten. Wenn er, gefühlt, wieder etwas pappiger, also aufnahmefähiger geworden ist, einmal in dem Mehl, das noch reinsoll, rollen und fleißig kneten.

Hier war ich sehr froh eine Brotbacktechnik aus einem hervorragenden Brotback-Buch meiner Eltern zu kennen, die das Ganze extrem erleichtert hat. Man forme aus dem bisherigen Teig eine Kugel und drücke diese mit der Handfläche etwas platt. Nun streut man etwas von dem noch zu verarbeitenden Mehl darüber.

Anschließend den Teig deckungsgleich zusammenfalten:

Und dann gleich noch mal, sodass er so aussieht:

Jetzt einfach kneten, kneten, kneten bis der Arzt kommt, halt, nein, bis das Mehl untergearbeitet ist und dann die Schritte noch mal von vorne machen, bis alles Mehl da ist, wo es hin gehört.

Nun habt ihr einen fertigen, geschmeidigen Teigklumpen.

Dieser wird nun in Folie eingewickelt für eine Stunde kalt gestellt.

Jetzt kann man diese Zeit sinnvoll nutzen, in dem man die Zuatten für die Füllung zusammen mischt und gut würzt.

Nach der Kühlzeit den Zeig halbieren oder vierteln und schön dünn ausrollen. Die Frischkäse-Quark-Füllung dünn darauf streichen und in einzelne Streifen schneiden. Diese dann zusammenklappen und mit der Gabel am Rand entlang eindrücken.

Die fertigen Ravioli noch etwas auf einem Teller respektive Backblech antrocknen lassen und dann gewohnt in kochendem Wasser garen. Sie sind fertig, wenn sie oben schwimmen.


Guten Appetit!


Macht ihr gerne Nudeln selber? Wenn ja, was ist euer liebster Nudelteig?

 

9.9.12 21:27

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